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Montag, 2. Juni 2014

Wildblumen Wiese anlegen

Wir haben uns dazu entschieden, zwischen dem Rosenbeet und einem gemischten Beet ein kleines Stück Wildblumenwiese anzulegen. Dazu muss man wissen, dass Wildblumen nur auf sehr magerem Boden gedeihen können.

Damit eine Wildblumenwiese dauerhaft (mehrere Jahre) gedeihen kann, ist also eine abmagerung der meisten Böden notwendig. Dazu muss man mindestens 50cm des Mutterbodens abtragen und diesen mit Sand auffüllen. Zur besseren Wasserhaltung des Sandbodens kann man dann noch Lavagranulat mit untermischen, falls man nicht so oft gießen möchte in der Keimphase.

Wildblumenwiese selbst anlegen

So sah es bei uns vorher aus. Wir haben recht sandigen Boden, das macht das Anlegen einer Wildblumenwiese für uns natürlich einfach ;-) Außerdem sind wir gerade sehr günstig an etwas sauberen Sand aus tieferen Bodenschichten (Flugsand) gekommen. Dieser ist sehr hell, fast wie am Meer ;-)
Vorher...
Flugsand
Nun haben wir diesen wunderbaren Flugsand auf das Stück zwischen den beiden Beeten aufgeschüttet und etwas von Hand festgetrampelt.
Um den Baum in der Mitte kümmern wir uns noch. Das ist ein Pfirsichbaum. Der Ableger von Muttern - deshalb darf der natürlich keinesfalls überwuchert werden.
Also schaffen wir ihm eine kleine Mulde - einen Gießring. Damit wenn man ihn gießt, das Wasser nicht auf der Oberfläche abläuft, sondern gezielt versickert. Darauf geben wir etwas Rindenmulch, damit sich die Wildblumen nicht zu sehr um den Setzling herum ausbreiten.


Jetzt setzen wir noch zwei Abschlussteine an den Zinsternendeckel heran, damit die Wildblumen später nicht in den normalen Rasen wuchern und man eine schöne Mähkante hat.



So, nun harken wir den Sand noch etwas breit mit dem Nivellierrechen (Holzrechen mit großen Holz Zacken). Anschließend nehmen wir das Saatgut zur Hand. Zuerst säen wir das, das eingeharkt werden muss.

Nun kommt die Saatmischung zum Einsatz. Wir haben diese hier genommen.

Uns kam es auch darauf an, dass wir uns die Nützlinge, die das Insektenhotel beziehen sollen, auch selbst heranlocken durch so eine Wildblumenwiese. Natürlich wollen wir auch was für die Bienen tun :-)

Dann das Ganze noch nach Anleitung aussäen, ggf. einharken und wässern. Es ist besonders bei magerem Sandboden unerlässlich, dass man während der Keimphase oft wässert. Mindestens einmal täglich. Der Samen darf nicht austrocknen, da er sonst abstirbt.

Wir wünschen Euch viel Spaß mit eurer eigenen Wildblumen Wiese.

Freitag, 23. Mai 2014

Beetabgrenzung bzw. Rasenkante aus Granit selbst bauen

Heute zeige ich Euch, wie ich eine Beetabgrenzung aus den Granitsteinen, die von der Einfahrt übrig geblieben sind, selbst  bauen kann. Das ist eigentlich relativ einfach. Ihr könnt Euch auch einfach nur Anregungen und Ideen für Euren eigenen Garten holen, denn eine gute Gartengestaltung lebt von vielen Ideen :-)

So sieht die fertige Beetabgrenzung aus Granit aus:
Rasenkante Granit  -Nachher

Vorher
Das schwierigste war, den Bogen schön hinzubekommen, da wir uns die eine Seite halbrund vorgestellt haben.

Rasenkante aus Granit selbst bauen

Material

  1. Natursteine (Granit), was auch immer man mag. In unserem Fall "Granit Portugal gelb"
  2. Estrich/Beton zum Setzen der Steine
  3. Wasser
Beton und Granit Steine - Das Ausgangsmaterial
Ich habe für ca. 7m Rasenkante 5 Säcke Beton á 30kg gebraucht.

Schritt 1 - Spannen der Schnüre

Ohne Schnüre geht gar nichts. Sie sind wichtig um den Verlauf und die Höhe der Rasenkante festzulegen. Dazu nimmt man sich ein paar Metallstäbe und spannt eine beliebige Schnur zwischen den Stäben.
Shcnurgerüst bauen für Rasenkante
Nun kommt der spannende Teil. Wie bekommen wir eine Rundung hin? Naja - da gibts mehrere Antworten. Ich habe mich für Augenmaß entschieden. Zuerst habe ich den Endpunkt, wo die Rundung endet, festgelegt, das war bei uns rechts am Wegrand. Die nächste Stange habe ich dort eingeschlagen, wo die Rundung beginnen sollte.  Als nächstes habe ich eine Stange am gedachten Rundungsmittelpunkt eingeschlagen, die zu den beiden anderen im gleichen Abstand stehen sollte. Die letzten beiden Stangen habe ich jeweils dazwischen gesetzt. Nun konnte man die runde Form schon erahnen.

Hier kann man jetzt noch Feinkorrekturen vornehmen. Schaut Euch die Stangen auf jeden Fall aus verschiedenen Blickwinkeln an, dann sieht man besser, ob etwas falsch steht oder die Form unrund aussieht.
Jetzt ziehen wir die Schnur ein. Die Flucht haben wir festgelegt, nun legen wir die Höhe fest. Dazu verwenden wir eine Wasserwaage. Bei uns sollte die Rasenkante die Höhe des Gehweges aufnehmen. Dazu habe ich am Anfang und am Ende der Rasenkante jeweils die Wasserwaage aufgelegt und die Schnur dann auf dieser Höhe zwischen den Stangen befestigt. Nun zieht man noch die Schnur ordentlich mit Schmackes fest :-)

Schritt 2 - Boden abtragen

Nachdem wir die Flucht und die Höhe festgelegt haben, ist quasi das Wichtigste schon erledigt.
Da wir die Natursteine in Beton (Trockenbeton erdfeucht) versetzen, muss unter dem Stein eine etwa 5-10cm dicke Betinschicht sein, damit das Ganze später hält.
Im Bild sieht man, dass da noch etwas weg muss. Man kann das super sehen, indem man einen Stein daneben legt.

Schritt 3 - Steine in Beton setzen

Dazu mischt man den Beton in einer Schubkarre mit etwas Wasser, sodass der Beton noch bröselig aber dunkel (feucht) ist. Er braucht bloß erdfeucht zu sein. Somit fließt er nicht weg, während man die Steine setzt. Dann schüttet man den Beton Schaufel für Schaufel an der Schnur entlang und setzt die Steine der Schnur entlang in den Beton. Man muss jeden Stein mit dem Hammer herunterklopfen, damit dieser satt im Betonbett sitzt. Nur dann wackelt er später nicht.

Wenn die Steine sitzen, legt man noch eine Rückenschulter an. Dazu häufelt man noch etwas Beton auf beiden Seiten des Steines an, sodass der Stein mindestens zur halben Steinhöhe in Beton sitzt. Dies klopft man dann noch mit dem Hammer fest an. Und so geht es weiter... Meter um Meter.. Bis man am Ziel angelangt ist. :-)


 





Danach zieht man die Stangen heraus und richtet die Steine nochmal aus mit leichten Hammerschlägen. Anschließend aber nicht vergessen, die Rückenschulter nochmal festzuklopfen damit der Stein auch in Position bleibt.

Zum Schluss habe ich alles nochmal leicht mit dem Gartenschlauch eingenebelt mit Wasser - muss man aber nicht zwangsläufig. Man sollte dem Beton mindestens 24h Zeit geben, erst dann kann man ihn begehen. In die Zwischenräume fülle ich später noch Splitt ein. Man könnte diese allerdings auch ausfugen mit Maurermörtel oder Ähnlichem.

Und so sah es bei uns fertig aus:


Dienstag, 20. Mai 2014

Beistelltisch für die Terrasse

Heute will ich Euch mal eine, wie ich finde, sehr coole Idee vorstellen, wie man sich mit einfachen Mitteln einen halbhohen Tisch für seine Terrasse bauen kann. Diesen kann man dann zwischen zwei Liegestühle stellen, um Gläser oder eine Kerze darauf abzustellen.


Wir haben dazu ein Stück von einem Baumstamm genommen, der eigentlich für den Kaminofen als Brennholz vorgesehen war. Dann haben wir einen Untersetzer (verstellbar) für. Blumentöpfe gekauft, der Rollen besitzt. Darauf haben wir den Klotz gelegt und eingespannt. Nun haben wir einen sehr kostengünstigen Beistelltisch für unsere Liegen.