Heute war die Magdeburger Türen und Fensterwelt da und hat alle Mängel an den Rolläden und Fenstern behoben. Der Service Monteur für die schwierigen Fälle war bei uns und hat alles zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt. :-) Dafür gibts bei der Bewertung nochmal einen Pluspunkt.
Auch der Klempner hat diese Woche angerufen um einen Termin zu vereinbaren. Leider nicht wie vom Bauleiter versprochen diese Woche sondern erst Mitte Juli. Auch der restliche Außenputz wird wohl diese Woche nicht mehr dran kommen und die Lichtschächte sind auch nicht dran.
Immerhin bewegt sich was, das ist doch schon mal schön.
Wir haben unser Stadthaus (Typ Stadtvilla) in Darmstadt gebaut. Mit diesem Bautagebuch wollen wir unsere Familien und Freunde über den aktuellen Stand auf der Baustelle informieren.
Donnerstag, 27. Juni 2013
Freitag, 21. Juni 2013
Mängelbeseitigung gleich NULL
Leider läuft die Beseitigung der Mängel absolut nicht zufrieden stellend. Wir sind im Februar eingezogen. Seitdem wurden 2 ganze Mängel behoben und das auch noch unvollständig.
Die Mängelliste ist lang und bisher wurde nicht viel davon abgearbeitet. Das führt natürlich dazu, dass man hier und da noch Baustellen im Haus hat und damit Dreck. Und das vier Monate nach Einzug! Die "Bauzeitgarantie" die heutzutage oft gegeben wird, kann man getrost knicken. Bei uns betrug die Bauzeitgarantie 8 Monate. Angefangen haben wir am 1.4.12. Selbst wenn Weihnachtsferien, Schlechtwetter und Feiertage abgezogen werden, sind wir noch weit, weit darüber.
Und die Bauzeit läuft immer noch, denn ein wichtiger und kostenintensiver Bestandteil unseres Hauses ist einfach nicht ausgeführt worden: Die Lüftungsanlage. Die Rohre liegen zwar, sind aber nicht angeschlossen. Der Klempner (Haustechnik Thieltges aus Kölbingen) ist absolut unzuverlässig. Er meldet sich nicht, wann er soll. Ist er mal da, versucht er auch schnell wieder abzuhauen, dementsprechend ist dann auch die Leistung.
Die Fliesen im Flur wurden auch noch nicht ausgetauscht, obwohl die Ersatzfliesen seit Wochen (von mir bestellt und bezahlt) zur Verfügung stehen. Die restlichen Lichtschächte sind auch noch nicht angebracht und Teile vom Sockelputz fehlen auch noch.
Fazit: Absolut unzuverlässige, katastrophal arbeitende Handwerker. Wahrscheinlich die billigsten.
Die Mängelliste ist lang und bisher wurde nicht viel davon abgearbeitet. Das führt natürlich dazu, dass man hier und da noch Baustellen im Haus hat und damit Dreck. Und das vier Monate nach Einzug! Die "Bauzeitgarantie" die heutzutage oft gegeben wird, kann man getrost knicken. Bei uns betrug die Bauzeitgarantie 8 Monate. Angefangen haben wir am 1.4.12. Selbst wenn Weihnachtsferien, Schlechtwetter und Feiertage abgezogen werden, sind wir noch weit, weit darüber.
Und die Bauzeit läuft immer noch, denn ein wichtiger und kostenintensiver Bestandteil unseres Hauses ist einfach nicht ausgeführt worden: Die Lüftungsanlage. Die Rohre liegen zwar, sind aber nicht angeschlossen. Der Klempner (Haustechnik Thieltges aus Kölbingen) ist absolut unzuverlässig. Er meldet sich nicht, wann er soll. Ist er mal da, versucht er auch schnell wieder abzuhauen, dementsprechend ist dann auch die Leistung.
Die Fliesen im Flur wurden auch noch nicht ausgetauscht, obwohl die Ersatzfliesen seit Wochen (von mir bestellt und bezahlt) zur Verfügung stehen. Die restlichen Lichtschächte sind auch noch nicht angebracht und Teile vom Sockelputz fehlen auch noch.
Fazit: Absolut unzuverlässige, katastrophal arbeitende Handwerker. Wahrscheinlich die billigsten.
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Donnerstag, 20. Juni 2013
Schimmel unterm Dachboden!
Nun hat es uns doch erwischt. Wir haben Schimmel im Dachboden!
Mittlerweile wurde er oberflächlich abgetötet durch Desinfektionsmittel. Dies hat unsere Baufirma auftragen lassen. Zur weiteren Beurteilung und Abklärung von Behebungsmöglichkeiten haben wir BTU Umwelt beauftragt. In Kürze liegt das Gutachten vor, in dem steht, was nun getan werden muss, um den Schimmel in den Griff zu bekommen.
Da der Schimmel bereits im Februar kurz vor Einzug aufgefallen ist, haben wir natürlich die Abnahme verweigert. Unser Bauunternehmen ist der Ansicht, dass der Schimmel "von allein" verschwindet, nachdem er eingesprüht wurde. Unser Gutachter hat uns da bisher wenig Hoffnungen gemacht und das ist auch das, was man in diversen ähnlichen Berichten immer wieder liest. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.
Immerhin kann man anhand so eines Falls gut erkennen, wie sich eine Baufirma im Schadensfall verhält. Das ist natürlich interessant für zukünftige Bauherren, die erwägen mit unserer Baufirma zusammen zu bauen. Und anhand der Zuschriften von anderen Bauherren weiß ich auch, dass ein paar hier mitlesen und alles gespannt mitverfolgen ;-) Bisher haben wir aber mit unserer Baufirma immer eine einvernehmliche Lösung gefunden und ich hoffe, dass das auch hier der Fall sein wird.
UPDATE: Wir haben uns bestens geeinigt, das Problem ist nun behoben!
Die Ursache für den Schimmel ist vermutlich, dass der Innenputz und Estrich eingebracht wurde und dann erst Wochen später die OG-Decke samt Dämmung und Dampfbremse eingebaut wurde. Damit wurde die feuchte Luft im Dachboden "eingesperrt". Da man den Dachboden während der Zeit danach bis zu den Endarbeiten nicht betreten konnte (Leiter der Einschubtreppe muss auf die richtige Länge gekürzt werden vorher), konnten wir als Baulaien auch nicht ahnen, was sich unter dem Dach abspielte. Wenn sich eure Baufirma, wie bei uns, nicht um die Belüftung des Dachs kümmert (Die müssen ihr Werk bis zu Abnahme schützen), selbst ab und zu raufklettern und lüften, lüften, lüften!
Mittlerweile wurde er oberflächlich abgetötet durch Desinfektionsmittel. Dies hat unsere Baufirma auftragen lassen. Zur weiteren Beurteilung und Abklärung von Behebungsmöglichkeiten haben wir BTU Umwelt beauftragt. In Kürze liegt das Gutachten vor, in dem steht, was nun getan werden muss, um den Schimmel in den Griff zu bekommen.
Da der Schimmel bereits im Februar kurz vor Einzug aufgefallen ist, haben wir natürlich die Abnahme verweigert. Unser Bauunternehmen ist der Ansicht, dass der Schimmel "von allein" verschwindet, nachdem er eingesprüht wurde. Unser Gutachter hat uns da bisher wenig Hoffnungen gemacht und das ist auch das, was man in diversen ähnlichen Berichten immer wieder liest. Wir werden euch auf dem Laufenden halten.
Immerhin kann man anhand so eines Falls gut erkennen, wie sich eine Baufirma im Schadensfall verhält. Das ist natürlich interessant für zukünftige Bauherren, die erwägen mit unserer Baufirma zusammen zu bauen. Und anhand der Zuschriften von anderen Bauherren weiß ich auch, dass ein paar hier mitlesen und alles gespannt mitverfolgen ;-) Bisher haben wir aber mit unserer Baufirma immer eine einvernehmliche Lösung gefunden und ich hoffe, dass das auch hier der Fall sein wird.
UPDATE: Wir haben uns bestens geeinigt, das Problem ist nun behoben!
Die Ursache für den Schimmel ist vermutlich, dass der Innenputz und Estrich eingebracht wurde und dann erst Wochen später die OG-Decke samt Dämmung und Dampfbremse eingebaut wurde. Damit wurde die feuchte Luft im Dachboden "eingesperrt". Da man den Dachboden während der Zeit danach bis zu den Endarbeiten nicht betreten konnte (Leiter der Einschubtreppe muss auf die richtige Länge gekürzt werden vorher), konnten wir als Baulaien auch nicht ahnen, was sich unter dem Dach abspielte. Wenn sich eure Baufirma, wie bei uns, nicht um die Belüftung des Dachs kümmert (Die müssen ihr Werk bis zu Abnahme schützen), selbst ab und zu raufklettern und lüften, lüften, lüften!
| Dachfenster Anschluss |
| Dachschalung ganz hinten sieht man es. |
| Auch an den Balken haben sich Schimmelpilze gebildet |
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Dienstag, 18. Juni 2013
Holzterrasse bauen
Ist schon ein Weilchen her, als ich das letzte Mal hier etwas geschrieben habe, aber es geht natürlich weiter. Und zwar im Garten :)
Wir haben unsere Holzterrasse inzwischen fertig gestellt. Hier will ich mal beschreiben, wie wir es gemacht haben.
Schritt 1:
Wir haben die Höhenlage der Terasse festgelegt. Wichtig war uns, dass wir ebenerdig von Innen nach Außen auf die Terrasse treten können. Innenfußbodenhöhe = Außenfußbodenhöhe. Dazu haben wir erstmal Sand aufgeschüttet.
Schritt 2:
Festlegen des Gefälles. Da wir unsere Terrasse lange haben möchten, jedoch keine Unsummen in Tropen- oder Thermohölzer investieren wollten, haben wir die Richtlinien des konstruktiven Holzschutzes beachtet. Wir haben die Terrasse mit 2% Gefälle, also 2cm Höhenunterschied pro Meter geplant und gebaut. D.h. wir haben auf 6m ein Gefälle von 12cm. Das spürt man beim draufsitzen nicht.
Schritt 3:
Nun haben wir den Sand verdichtet. Das kann man durch draufstampfen mit den Füßen machen oder mit einem Handstampfer oder eben mit einer Rüttelplatte. Beim nächsten Mal würde ich die Rüttelplatte bevorzugen. Die Sandaufschüttung haben wir dann mit einem Richtscheit (2m Wasserwaage) abgezogen und anschließend die Betonplatten darauf verteilt. Unser Balkenabstand der Unterkonstruktion beträgt 55cm. Je dünner das Terrassenbrett, desto geringer der Abstand. Wir haben uns für Douglasie und 2,8cm dickes Holz entschieden. Die Unterkonstruktion ist 7cm x 5cm.
Schritt 4:
Als das Holz geliefert wurde, haben wir es zunächst einmal geölt. Wir haben dabei das günstigere Holzöl aus dem Baumarkt genommen. Man kann das Ölen auch sein lassen und die Terrasse naturbelassen bauen. Das Holz graut dann etwas schneller aus. Im Prinzip ist es hauptsächlich Geschmackssache. Wenn man ölt, sollte man immer VOR dem Terrassenbau ölen und dann von allen Seiten. Das Holz verzieht sich sonst, wenn man es nur einseitig ölt.
Schritt 5:
Um das durchwachsen von Unkraut und Gras zu vermeiden, haben wir ein Teichvlies über die Betonplatten gelegt und die Betonplatten ausgeschnitten. Anschließend haben wir die Unterkonstruktion auf die Betonplatten gelegt. Zwischen Beton und Holz haben wir Isopads gelegt (schwarze Gummipads - gleiches Material wie diese Waschmaschinen - Matten). Damit kann man die Konstruktionshölzer dann auch gut ausrichten. Es gibt diese Isopads in verschiedenen Stärken. Wenn die Balken liegen, muss man diese nochmals mit der Wasserwaage (Richtscheit) überprüfen (Gefälle).
Schritt 6:
Nun kommen wir zum anschrauben der Dielen. Wir haben das System von Wolfcraft genommen. Dabei werden auf die Balken schwarze Abstandhalter gelegt, damit das Wasser gut ablaufen kann. Da wir auf einer der beiden Terrassen die wir gebaut haben, 6m haben, mussten wir Dielen "stoßen". Wir haben also ein 4m Brett und ein 2m Brett aneinander gestoßen. Dazwischen wie überall 8mm Fuge damit das Wasser ablaufen kann. Wichtig: Die Rillen der Bretter immer mit dem Gefälle verlegen, damit das Wasser ablaufen kann. Da wo die beiden Bretter aneinander stoßen, muss ein Balken am Stoß liegen. Im Folgenden Bild haben wir einen Balken einfach dazwischengeschraubt.
Schritt 7:
Nun kommt die Fleißarbeit. Das verschrauben der Terrassendielen dauert im Vergleich zu den Vorarbeiten nicht sehr lang. Wir haben für ca. 50m² Terrasse 1 Tag fürs verschrauben gebraucht, 6 Tage für die Vorbereitung. Lasst euch also nicht entmutigen, wenns am Anfang nicht so flott geht. Die überstehenden Bretter haben wir anschließend mit einer Handkreissäge abgeschnitten.
Wir haben alle Schrauben vorgebohrt. Das Holz splittert sonst sehr schnell beim schrauben. Das gibt dann unschöne Ausbrüche. Als Schrauben nur Edelstahl V4A Schrauben verwenden und am Besten Torx. Das erleichtert die Arbeit ungemein!
Wir haben unsere Holzterrasse inzwischen fertig gestellt. Hier will ich mal beschreiben, wie wir es gemacht haben.
Schritt 1:
Wir haben die Höhenlage der Terasse festgelegt. Wichtig war uns, dass wir ebenerdig von Innen nach Außen auf die Terrasse treten können. Innenfußbodenhöhe = Außenfußbodenhöhe. Dazu haben wir erstmal Sand aufgeschüttet.
Schritt 2:
Festlegen des Gefälles. Da wir unsere Terrasse lange haben möchten, jedoch keine Unsummen in Tropen- oder Thermohölzer investieren wollten, haben wir die Richtlinien des konstruktiven Holzschutzes beachtet. Wir haben die Terrasse mit 2% Gefälle, also 2cm Höhenunterschied pro Meter geplant und gebaut. D.h. wir haben auf 6m ein Gefälle von 12cm. Das spürt man beim draufsitzen nicht.
Schritt 3:
Nun haben wir den Sand verdichtet. Das kann man durch draufstampfen mit den Füßen machen oder mit einem Handstampfer oder eben mit einer Rüttelplatte. Beim nächsten Mal würde ich die Rüttelplatte bevorzugen. Die Sandaufschüttung haben wir dann mit einem Richtscheit (2m Wasserwaage) abgezogen und anschließend die Betonplatten darauf verteilt. Unser Balkenabstand der Unterkonstruktion beträgt 55cm. Je dünner das Terrassenbrett, desto geringer der Abstand. Wir haben uns für Douglasie und 2,8cm dickes Holz entschieden. Die Unterkonstruktion ist 7cm x 5cm.
Schritt 4:
Als das Holz geliefert wurde, haben wir es zunächst einmal geölt. Wir haben dabei das günstigere Holzöl aus dem Baumarkt genommen. Man kann das Ölen auch sein lassen und die Terrasse naturbelassen bauen. Das Holz graut dann etwas schneller aus. Im Prinzip ist es hauptsächlich Geschmackssache. Wenn man ölt, sollte man immer VOR dem Terrassenbau ölen und dann von allen Seiten. Das Holz verzieht sich sonst, wenn man es nur einseitig ölt.
Schritt 5:
Um das durchwachsen von Unkraut und Gras zu vermeiden, haben wir ein Teichvlies über die Betonplatten gelegt und die Betonplatten ausgeschnitten. Anschließend haben wir die Unterkonstruktion auf die Betonplatten gelegt. Zwischen Beton und Holz haben wir Isopads gelegt (schwarze Gummipads - gleiches Material wie diese Waschmaschinen - Matten). Damit kann man die Konstruktionshölzer dann auch gut ausrichten. Es gibt diese Isopads in verschiedenen Stärken. Wenn die Balken liegen, muss man diese nochmals mit der Wasserwaage (Richtscheit) überprüfen (Gefälle).
Schritt 6:
Nun kommen wir zum anschrauben der Dielen. Wir haben das System von Wolfcraft genommen. Dabei werden auf die Balken schwarze Abstandhalter gelegt, damit das Wasser gut ablaufen kann. Da wir auf einer der beiden Terrassen die wir gebaut haben, 6m haben, mussten wir Dielen "stoßen". Wir haben also ein 4m Brett und ein 2m Brett aneinander gestoßen. Dazwischen wie überall 8mm Fuge damit das Wasser ablaufen kann. Wichtig: Die Rillen der Bretter immer mit dem Gefälle verlegen, damit das Wasser ablaufen kann. Da wo die beiden Bretter aneinander stoßen, muss ein Balken am Stoß liegen. Im Folgenden Bild haben wir einen Balken einfach dazwischengeschraubt.
Schritt 7:
Nun kommt die Fleißarbeit. Das verschrauben der Terrassendielen dauert im Vergleich zu den Vorarbeiten nicht sehr lang. Wir haben für ca. 50m² Terrasse 1 Tag fürs verschrauben gebraucht, 6 Tage für die Vorbereitung. Lasst euch also nicht entmutigen, wenns am Anfang nicht so flott geht. Die überstehenden Bretter haben wir anschließend mit einer Handkreissäge abgeschnitten.
Wir haben alle Schrauben vorgebohrt. Das Holz splittert sonst sehr schnell beim schrauben. Das gibt dann unschöne Ausbrüche. Als Schrauben nur Edelstahl V4A Schrauben verwenden und am Besten Torx. Das erleichtert die Arbeit ungemein!
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Donnerstag, 28. März 2013
Montag, 25. März 2013
Februar Zusammenfassung
Das ist unser Kork, den wir in allen Schalfräumen einbauen lassen haben. Es handelt sich um Kork der Firma KWG bzw. Wicanders. Wir haben uns für eine sehr natürliche Kork- Optik entschieden. Wichtig war uns, dass man sieht, was es ist. Heiutzutage kann man ja Materialien kaufen, die aussehen wie andere. Zum Beispiel Fliesen in Holzdielenoptik und so weiter. Wenn man sich für ein Material entscheidet, sollte man auch dazu stehen. Bei uns ist es hartwachsgeölter Kork geworden. Der ist super fußwarm und aufgrund der offenporigen und natürlichen Optik sieht man auf ihm auch keinen Schmutz. Sehr praktisch ;)
Das ist unsere Treppe. Der Handlauf fehlt noch, sie ist noch nicht gestrichen und hat noch klapprige dünne Holzbrettchen als Stufen. Letzte Woche haben wir unsere End-Stufen in Eiche geölt bekommen. Sieht wirklich traumhaft aus. Werde bei gelegenheit mal Bilder hochladen. Das ist eine Blechwangentreppe. Sie ist super-stabil. 5 Personen können auf ihr problemlos stehen ohne, dass irgend etwas wackelt. Es war doch eine gute Entscheidung, eine Stahltreppe zu wählen.
Das ist unser Schlafzimmer. An dieser Wand steht jetzt unser Bett. Das ist wirklich sehr schön geworden, wie wir finden. Es handelt sich um Tapete der Firma Marburg.
Da unsere Dachbodentreppe leider erst im Februar gekürzt wurde, konnten wir erst danach beginnen, unter dem Dach das Fenster zu öffnen und zu lüften. Leider ist uns bei der Gelegenheit auch der Schimmel ins Auge gesprungen, der sich auf den Holzbrettern verbreitet hat und einen schönen Teppich bildet. Wir haben den Mangel unverzüglich angezeigt. Unser Bauleiter schickte daraufhin jemanden, der den Schimmel und das Holz mit einem alkoholbasiertem Desinfektionsmittel behandelte. Parallel dazu haben wir einen Gutachter beauftragt, der sich das Schadensbild ansehen wird. In der Zwischenzeit lüften wir regelmäßig und haben ein Gebläse aufgestellt, dass die Luft auch in den letzten Ecken des Dachs verteilen soll.
Das ist die Tapete im Arbeitszimmer... Eine Art Comic Stil. Sieht echt klasse aus. An den restlichen Wänden haben wir Malervlies (Marburg Patent Vlies) geklebt und gestrichen. Der Wahl der Farbe sollte man viel Aufmerksamkeit schenken. Wir haben die Caparol Bio Sylitol verwendet, sie enthält nicht so viele ausdünstende Schadstoffe wie gewöhnliche Dispersionsfarbe. Sie ist aber nicht so gut für Wände geeignet, die Streiflicht (Licht von der Seite) ausgesetzt sind. Dafür haben wir im EG u.a. an der Wohzimmerdecke eine Innen Silikonharzfarbe verwendet. Das Ergebnis ist echt sehr schön.
Dienstag, 5. März 2013
Umzugs- und Handwerkerstress :/
Leider bin ich in den letzten ereignisreichen Wochen nicht dazu gekommen, hier was zu schreiben. Mittlerweile sind wir eingezogen. Zwar ohne Türen und ohne die meisten Sanitärgegenstände, aber das war halb so schlimm.
Schlimmer waren da schon das Putzen der Fensterrahmen. Und davon haben wir sehr viele. Die Rahmen waren dermaßen verdreckt und versifft, dass man schon eine Stunde pro Fenster beschäftigt ist bis es sauber ist. Sämtliche Handwerker hatten keine Lust, die Fenster vor ihren Arbeiten abzukleben. Die Folge ist, dass Kleber, Grundierung, Tapetenleim, Bauschaum, usw. auf den Rahmen gelandet sind. Dazu kommt noch roter Ziegelstaub, den man erst vorsichtig absaugen bzw. abschwemmen muss damit die Rahmen beim schrubben nicht zerkratzen. Rückblickend hätten wir die Rahmen selbst abkleben sollen.
Den größten Bock hat aber unser Fliesenleger Mike Hahne abgeschossen. Die Aussparungen in den Fliesen für die Duscharmaturen sind fast alle zu groß, d.h. die Rosetten der Absperrventile, Seitendüsen, usw. überdecken nicht das Loch in den Fliesen. Sieht klasse aus, sowas :). Das Beste war aber, dass er versucht hat, uns 2 absolute Billig-Pfusch-Lösungen zu verkaufen. Die erste war, einfach eine Silkonwurst um die Rosetten zu ziehen um den Pfusch zu verdecken. Die zweite war, zwei Rosetten übereinander zu setzen. Ein echter Witz. Natürlich müssen die Fliesen in dem Bereich wieder ab. Aber immerhin. Wir haben jetzt eine weitere amüsante Story zu erzählen :-) Das war natürlich nicht der einzige Mangel, den er abgeliefert hat. Diesen Fliesenleger kann man also ruhigen Gewissens nicht weiter empfehlen.
Ansonsten wurde inzwischen der Boden verlegt. Hierzu muss man sagen, dass die beiden (Tischler und Zimmermann) relativ schnell aber auch teilweise ungenau gearbeitet haben. Unser schwimmend verlegter Kork und Parkett knarzt und federt hier und da, vermutlich weil der Estrich nicht ordentlich abgefegt wurde. Einige dieser groben Schnitzer konnte ich durch Baustellenpräsenz noch verhindern.
Wir haben übrigens jetzt auch eine Treppe und unsere französischen Balkone. Beide sind wirklich sehr schön geworden. Masstreppen Trautmann arbeitet sehr genau und ordentlich. Auch der persönliche Kontakt ist super. Herr Trautmann hat sich selbst um uns gekümmert. Die Treppe ist super stabil sowie auch die Geläder. Wenn man allerdings vor hat, franz. Balkone anzubringen, sollten die entsprechenden Konsolen schon bei der Fassadendämmung (bei WDVS) eingebaut werden. Die Montage ist sonst extrem aufwändig, da jeder Dübel mit speziellem Zweikomponentenkleber in den Porotonstein eingeklebt werden muss. Das Resultat ist aber sehr schön geworden. Besonders unsere Über-Eck Balkone sehen super aus!
Die Lüftungsanlage ist immernoch nicht in Betrieb. Die Kanäle wurden zwar im Boden verlegt, aber die Verteilung und die Dämmung der Lüftungskanäle im unbeheizten Spitzboden (außerhalb der gedämmten Gebäudehülle) wurde nicht verlegt. Aber hier geht es eventuell am Donnerstag weiter.
Schlimmer waren da schon das Putzen der Fensterrahmen. Und davon haben wir sehr viele. Die Rahmen waren dermaßen verdreckt und versifft, dass man schon eine Stunde pro Fenster beschäftigt ist bis es sauber ist. Sämtliche Handwerker hatten keine Lust, die Fenster vor ihren Arbeiten abzukleben. Die Folge ist, dass Kleber, Grundierung, Tapetenleim, Bauschaum, usw. auf den Rahmen gelandet sind. Dazu kommt noch roter Ziegelstaub, den man erst vorsichtig absaugen bzw. abschwemmen muss damit die Rahmen beim schrubben nicht zerkratzen. Rückblickend hätten wir die Rahmen selbst abkleben sollen.
Den größten Bock hat aber unser Fliesenleger Mike Hahne abgeschossen. Die Aussparungen in den Fliesen für die Duscharmaturen sind fast alle zu groß, d.h. die Rosetten der Absperrventile, Seitendüsen, usw. überdecken nicht das Loch in den Fliesen. Sieht klasse aus, sowas :). Das Beste war aber, dass er versucht hat, uns 2 absolute Billig-Pfusch-Lösungen zu verkaufen. Die erste war, einfach eine Silkonwurst um die Rosetten zu ziehen um den Pfusch zu verdecken. Die zweite war, zwei Rosetten übereinander zu setzen. Ein echter Witz. Natürlich müssen die Fliesen in dem Bereich wieder ab. Aber immerhin. Wir haben jetzt eine weitere amüsante Story zu erzählen :-) Das war natürlich nicht der einzige Mangel, den er abgeliefert hat. Diesen Fliesenleger kann man also ruhigen Gewissens nicht weiter empfehlen.
Ansonsten wurde inzwischen der Boden verlegt. Hierzu muss man sagen, dass die beiden (Tischler und Zimmermann) relativ schnell aber auch teilweise ungenau gearbeitet haben. Unser schwimmend verlegter Kork und Parkett knarzt und federt hier und da, vermutlich weil der Estrich nicht ordentlich abgefegt wurde. Einige dieser groben Schnitzer konnte ich durch Baustellenpräsenz noch verhindern.
Wir haben übrigens jetzt auch eine Treppe und unsere französischen Balkone. Beide sind wirklich sehr schön geworden. Masstreppen Trautmann arbeitet sehr genau und ordentlich. Auch der persönliche Kontakt ist super. Herr Trautmann hat sich selbst um uns gekümmert. Die Treppe ist super stabil sowie auch die Geläder. Wenn man allerdings vor hat, franz. Balkone anzubringen, sollten die entsprechenden Konsolen schon bei der Fassadendämmung (bei WDVS) eingebaut werden. Die Montage ist sonst extrem aufwändig, da jeder Dübel mit speziellem Zweikomponentenkleber in den Porotonstein eingeklebt werden muss. Das Resultat ist aber sehr schön geworden. Besonders unsere Über-Eck Balkone sehen super aus!
Die Lüftungsanlage ist immernoch nicht in Betrieb. Die Kanäle wurden zwar im Boden verlegt, aber die Verteilung und die Dämmung der Lüftungskanäle im unbeheizten Spitzboden (außerhalb der gedämmten Gebäudehülle) wurde nicht verlegt. Aber hier geht es eventuell am Donnerstag weiter.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Fliesenleger fast fertig
Letzte Woche sind unsere Fliesenleger fast fertig geworden. Die Sauna im Keller ist nun fertig, im Gäste WC fehlt noch eine Wand und im Bad fehlt auch noch eine Wand. Der Flur im OG und EG ist ebenfalls nur fast fertig, denn hier muss der Fliesenleger noch auf die Treppe warten. Den Anschluss macht er lieber wenn die Treppe eingebaut ist. Kleine Höhenunterschiede lassen sich so besser anarbeiten. Nächste Woche soll der Fußbodenleger sein Werk beginnen. Unser Ofen wird am Freitag aufgebaut.
Lediglich der Maler lässt uns etwas mit der Abgabe seines Angebots hängen. Ende Februar wollen wir einziehen. Hoffentlich haben wir bis dahin auch die Wasseruhr und den Stromzähler... unser Versorger, die HSE, hat nämlich leider sehr lange Wartezeiten.
Bevor der Whirlpool eingemauert wurde, haben wir ihn befüllt und alle Funktionen getestet. Dazu habe ich einfach ein Kabel mit Schuko-Stecker verwendet und es fachgerecht direkt angeklemmt. Abgesichert ist der Whirlpool ja dann über den FI Schalter im Baustromkasten. Alles funktionierte und wir konnten auch gleich testen, wie laut die Ablaufgeräusche beim Ablassen des Wassers im restlichen Haus wirklich sind. Hier müssen wir ledigklich im Keller (Sauna) nachbessern, da hier das plätschern doch recht laut zu hören ist. Trotz Geberit Silent PP Schallschutzrohren. Man sollte die Wanne aber auf jeden Fall vor dem einmauern mit Wasser füllen, um Undichtigkeiten ausschließen zu können.
Unser Bauleiter hat sich letzte Woche sehr viel Zeit für uns genommen - das war wirklich Spitze!
Hier noch ein paar Bilder von den Fliesenarbeiten. Teilweise noch unverfugt.
Lediglich der Maler lässt uns etwas mit der Abgabe seines Angebots hängen. Ende Februar wollen wir einziehen. Hoffentlich haben wir bis dahin auch die Wasseruhr und den Stromzähler... unser Versorger, die HSE, hat nämlich leider sehr lange Wartezeiten.
Bevor der Whirlpool eingemauert wurde, haben wir ihn befüllt und alle Funktionen getestet. Dazu habe ich einfach ein Kabel mit Schuko-Stecker verwendet und es fachgerecht direkt angeklemmt. Abgesichert ist der Whirlpool ja dann über den FI Schalter im Baustromkasten. Alles funktionierte und wir konnten auch gleich testen, wie laut die Ablaufgeräusche beim Ablassen des Wassers im restlichen Haus wirklich sind. Hier müssen wir ledigklich im Keller (Sauna) nachbessern, da hier das plätschern doch recht laut zu hören ist. Trotz Geberit Silent PP Schallschutzrohren. Man sollte die Wanne aber auf jeden Fall vor dem einmauern mit Wasser füllen, um Undichtigkeiten ausschließen zu können.
Unser Bauleiter hat sich letzte Woche sehr viel Zeit für uns genommen - das war wirklich Spitze!
Hier noch ein paar Bilder von den Fliesenarbeiten. Teilweise noch unverfugt.
Mittwoch, 16. Januar 2013
Es geht vorwärts: Fliesenleger und Trockenbauer am Werk
Im Moment ist viel los auf der Baustelle. Jetzt arbeiten die Gewerke nicht mehr sequenziell sondern parallel, was diese Bauphase besonders "spannend" macht. Daher hatte ich auch wenig Zeit, Bilder reinzustellen in den letzten Tagen.
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